04.02 -28.02. 2010

 


bulle in gold auf rosa
installatiion


gruppenausstellung
licht:aus
xpon-art (im kubasta)

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Fantasien, Träume oder moralische Entgleisung
fik.tiv

„Bezug zu lebenden oder toten Personen sind rein zufällig“ steht an der Tür. Beim Betreten der Galerie wird man einen Pool aus Fik.tiven Ideen gewahr, welche sich in Bild, Form und Ton manifestiert haben.

Manche Werke scheinen die Fik.tion als spielerischen Umgang mit gesetzten Situationen zu begreifen und dabei moralische und ethische Grenzen auszuloten. Dieses geschieht nicht ohne einen gewissen Realitätsverlust oder das Ignorieren von Sittlichkeit. Dabei bleibt manches Mal offen, ob es sich um eine bewusste Ungenauigkeit oder eine Übersprungshandlung aus dem tiefgreifenden Quell der Inspiration handelt.

Andere Arbeiten bedienen sich der Abstraktion von Geschichte, um die Strukturierung von Ereignissen so sehr zu glätten, dass sie Fik.tionen ähneln.

Sicher ist, dass diese Ausstellung den emphatischen Kunstbegriff voraussetzt, und somit sich die Werke auch gerne überkomplex präsentieren und zum Erkenntnisgewinn beitragen.

Fak.tisch  verläst man die Ausstellung nicht ohne Fik.tionssignale und Schlüsselreize. Vielleicht auch echauffiert durch den einen oder anderen künstlerischen Erguss, welcher "Frei nach einer wahren Begebenheit " abgeleitet wurde.

   
  bulle in gold auf rosa
installatiion
  ideenskitze:
 

 

 

bulle in gold auf rosa

die themen mit denen sich die arbeit auseinander setzt, ist zum einen die anbetung des goldenen kalbes, der bullen als internationals symbol für steigende börsenkurse und das verhalten der manager, welche im zuge der globaliesierung immermehr die menschen, ignorieren.
vierzehn unterschiedlich große leuchtkästen und ein offener sack bullen-mastfutter sind die materialien aus denen die installation konzipiert wurde.
die reklame-leuchtkästen zeigen das motiv der bullenstatue, welche in new york vor dem gebäude der wallstreet steht.
das in stücke zerschnittene motiv, wird auf goldener spiegelfolie gedruckt und auf halbtransparentes acrylglass aufgebracht.
der glanz und die tiefe, sowie die plastizität des werkes werden durch das handwerkliche herausarbeiten von leuchtenden konturen erreicht. für den hintergrund ist ein rosafarbton gewählt, welcher beim betrachter die assoziation zum zeitungspapier der financial times aufbauen soll.
die ansteuerung der vierzehn leuchtkästen ist so programmiert, dass sich nach einem scheinbaren zufallsprinzip das licht der einzelnen kästen an- und ausschaltet.
Hierdurch werden immer wechselnde teile des gesamtmotives illuminiert. Was sich soweit steigert das schlussendlich alle zur gleichen zeit leuchten. meistens ist aber nur ein teil des ganzen bildes beleuchtet, der rest bleibt im dunkel…

   
 
   
 
   
   
   
   
  mehr: www.xpon-art.de