chile - argentinien - bolivien - peru - 5 monate - 5000 km - mit dem fahrrad - feb. 1998 bis juli 1998 Ankommen / Santiago de Chile. / Airport. / Angekommen,ohne ein Wort Spanisch zu sprechen, mit einem Woerterbuch, einem Fahrrad und einer Adresse eines englischsprachigen Youthhostels im Gepaeck. Aber es war nebensaechlich, dass ich angekommen war. Der Flug, er klang noch immer nach, nicht das Droehnen der Motoren, nein, das Gespraech mit der Frau neben mir. Eine Zeitzeugin, eine Juedin, geflohen aus Deutschland emigriert nach Chile und jetzt in Jerusalem ansaessig. Es war mehr, als mir jede Geschichtsstunde geben konnte und doch nur mit dem Wissen aus diesen zu erleben. Das mehrstuendige Gespraech begann nach fast zweistuendigem Schweigen, es war so vorsichtig und wissentlich subjektiv, aber es war emotional ehrlich und warm.Ich war mit dem Vorhaben, neue Kulturen kennenzulernen, aufgebrochen und musste mich erst einmal mit meiner eigenen auseinandersetzen. Dieses Phaenomen begegnete mir immer wieder. Anscheinend muss man immer in beide Richtungen reflektieren.....2000 km auf dem Tacho, erste Andenueberquerung, fuenf Platte und sowohl einen Felgen- als auch einen Gepaecktraegerbruch. Spaeter, mit der hoechstgelegenen Bahn der Welt gefahren, Ramon, einen Spanier, sorry, Katalanen als Begleiter im Windschatten, erklimmen wir wieder das Altiplano: durchschnittliche Reisehoehe mehr als 3500 müNN....: fortsetzung
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